Arbeiten am Landschulheim

In einem Internat wie dem unseren zu leben und zu unterrichten ist eine besondere Herausforderung und bietet gleichzeitig besondere Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Die besondere Herausforderung ist, auf dem Schulgelände zu leben und neben dem Unterricht für die Betreuung einer Schülergruppe zuständig zu sein. Wir verhehlen niemandem, dass man als Mensch und Lehrer bei uns mehr gefordert ist als an einer gewöhnlichen Schule. Aber die Intensität, die sich aus der Nähe zu Kindern und Kollegen ergibt, bietet auch neue Erfahrungen mit sich und anderen.

In der Gemeinschaft muss man viel von sich geben, aber man erhält auch viel zurück. Kein Internat ist eine Insel der Glückseligen. Alle Probleme, die Kinder und Jugendliche so mit sich herumtragen, und viel typische Verhaltensweisen manifestieren sich auch hier. Aber wer sich für die Schüler interessiert und sich für sie öffnet, wird viel Dankbarkeit und Sympathie zurückerhalten.

Anforderung und Belohnung lassen sich natürlich auch in Fakten definieren. Grundsätzlich beträgt bei uns die Unterrichtsverpflichtung 23,5 Stunden. Sie orientiert sich an den staatlichen Schulen. Die Übernahme einer Internatsgruppe ist in der Regel Pflicht, wenn auch nicht immer gleich im ersten Jahr. Dafür muss man 7 - 10 Stunden weniger Unterrichten, je nach Altersgruppe der betreuten Kinder.

Die Bezahlung wird frei vereinbart, orientiert sich aber grundsätzlich am öffentlichen Dienst. Wer besonders viel leistet, verdient mehr. Für die Betreuung einer Gruppe gibt es eine Zulage und eine günstige Dienstwohnung. Es gibt eine betriebliche Altersversorgung und für langjährige Internatsmitarbeiter in regelmäßigen Abständen ein Freitertial bei vollen Bezügen. Wer erst einige Routine im Unterrichten hat, erhöht seinen Verdienst problemlos durch Mehrstunden oder Nachhilfe, der Bedarf ist immer gegeben.

Die Arbeitsbedingungen bieten einige Vorteile gegenüber öffentlichen Schulen. Die Klassen sind viel kleiner, umfassen maximal 15 - 20 Schüler, manchmal auch weniger. In der Oberstufe kann ein Kurs auch schon einmal nur 4 - 5 Teilnehmer haben.
Die Wege sind kurz, die Bürokratie minimal. Die Leitung ist problemlos ansprechbar. Unterrichtsmaterialien sind leicht zu beschaffen und Ideen schnell umzusetzen, da wir organisatorisch und finanziell eigenständig sind.

Am spannendsten ist vielleicht, dass ein engagierter Mitarbeiter in unserem kleinen System sehr schnell über Gremien, Arbeitsgruppen oder Eigeninitiative etwas bewegen kann, also auch Einfluss auf und Verantwortung für Bereiche übernehmen kann, die über seine unmittelbaren Verpflichtungen hinausgehen.

Wir erwarten von neuen Mitarbeitern übrigens keine Schwüre ewiger Treue. Man muss das Internatsleben kennenlernen, bevor man es beurteilen kann. Erfahrungsgemäß fällt spätestens nach dem zweiten oder dritten Jahr bei den Mitarbeitern die Entscheidung, ob sie langfristig bleiben möchten. Aber auch wenn Sie sicher sind, später als Beamter an einer staatlichen Schule arbeiten zu wollen, können vorab einige Internatsjahre Erfahrungen bringen, die Ihnen die spätere Arbeit sehr erleichtern.

Wir freuen uns jederzeit über Bewerbungen in allen Fächern.
Konkrete Ausschreibungen für das neue Schuljahr erfolgen jeweils im II. Quartal des Jahres.


Rundgang durch das LSH

Unternehmen Sie einen virtuellen Rundgang über das LSH-Gelände und werfen Sie auch einen Blick in die Gebäude.
Hier gehts zum virtuellen Rundgang...

Altschülertreffen 2012

Der Termin für das Altschülertreffen 2012 steht fest: Am 6. und 7. Oktober 2012 laden wir alle Altschülerinnen und Altschüler herzlich ein!

Ferienpläne für 2012 und 2013

Hier finden Sie die Ferienpläne mit allen wichtigen Terminen:
Ferienplan für das Jahr 2012
Ferienplan für das Jahr 2013


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